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Publikationen

 

Veröffentlichungen zu Münchhausen
Wissenschaftliche Vorträge zu Münchhausen

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Andere wissenschaftliche Veröffentlichungen

Extra: Erinnerung an die Zensur einer Segantini-Ausstellung 1975/76   (ohne Bezug zu Münchhausen)


Veröffentlichungen zu Münchhausen

16.   Bernhard Wiebel

 Münchhausen lügt nicht! - Der Mythos vom harmlosen Lügenbaron

Neue Zürcher Zeitung 5. Januar 2013

 

Die Nummern 1. - 7. sind als Fulltext online (pdf)

 

15. Bernhard Wiebel

Das  Pferd amKirchturm. In: Haus am Gern (Barbara Meyer Cesta, Ruedi Steiner) Hg., und Kanton Bern, Hg., Das Ross am Kirchturm. Provokation? In: Haus am Gern Mono. Bern 2010,S. 14 - 15

14. Bernhard Wiebel & Ursula Gfeller

Rudolf Erich Raspe als Geologe - Vom "vulkanischen Mordbrenner" zum Zweifler am Vulkanismus. In: Philippia - Abhandlungen und Berichte aus dem Naturkundemuseum im Ottoneum zu Kassel, 14/1 2009, S. 9 - 56. ISSN 0343-7620

13. Bernhard Wiebel

Das Münchhausen – Quintett oder

Fünf Arten, sich in Erwartung von

"Fünf Arten, sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen ",

am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen.

Textbeitrag im Programm-Heft zum

Konzert am 14. April 2009, Tonhalle Zürich, 19.30 - 25 Jahre Carmina Quartett,

und Werner Bärtschi, Klavier und Komposition

Das Carmina-Quartett und Werner Bärtschi spielten neben Mendelssohn und Schubert (Forellenquintett) die Komposition von Werner Bärtschi: "Fünf Arten, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen."

12. Bernhard Wiebel. Werkprofil zu Münchhausen

in: Handbuch zur Kinder- und Jugendliteratur, Band  V, 1850 - 1900. Universität Köln ALEKI (DFG-Projekt) Metzler Verlag, Stuttgart. Spalten 755 - 759

 

10. Bernhard Wiebel. Münchhausen-Bücherkunde und Münchhausen-Stammbäume. Balladen-Börries, Vetter Hieronymus und die Entdeckung des verschollenen Manuskripts.  In: Ulrich Joost, Alexander Neumann (Hg.): Lichtenberg-Jahrbuch 2007, Heidelberg, Universitätsverlag Winter. S. 212 - 239

9. Bernhard Wiebel. Martin Distelis Kunst unter der Lupe - Augenweide und Agitation . Von den Illustrationen zu Münchhausen bis zu einem imaginären Totentanz. Olten, Kunstmuesum, 2007. - Begleitpublikation (21 S.) zu der gleichnamigen Ausstellung über Martin Disteli (1802 - 1844) 12.04. - 27.05.2007.

8. Bernhard Wiebel. 81. Raspes Münchhausen lügt nicht, oder: Munchausen on German Volcano.
82. Zeittafel: Raspe, Regenten und Revolutionen.
83. Kommentierte Bibliographie von Raspes wichtigsten Schriften.
Beiträge in: Linnebach, Andrea, Hg., Wissenschaft, Kunst, Abenteuer – der Münchhausen-Autor Rudolf Erich Raspe, Kassel, euregioverlag, 2005. Schriftenreihe „Kassel trifft sich – Kassel erinnert sich“, S. 109 – 131; 28 – 31; 158 – 160. [Link zum Verlag]

 

Folgende Artikel sind als Fulltext online (pdf)

11.

Bernhard Wiebel. Münchhausen - das Märchen vom Lügenbaron. Über die anspruchsvolle Aufgabe, sowohl literarische Figur als auch literarische Gattung zu sein
In: Regina Bendix  und Ulrich Marzolph (Hg.).

Hören, Lesen, Sehen, Spüren: Märchenre-zeption im europäischen Vergleich, Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen, in Zusammenarbeit mit der Märchen-Stiftung Walter Kahn. Hohengeheheren, Schneider Verlag 2008. S. 47 - 74

7. Bernhard Wiebel. Gefährliche Abenteuer und wunderbare Rettung eines Pionierwerks – Die Münchhausen-Bibliographie von Erwin Wackermann.
In: Marginalien - Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, Wiesbaden, Otto Harrassowitz, Heft 1 (März) /2004. S. 40 – 48
Der Aufsatz schildert die Entstehungsgeschichte der Münchhausen-Bibliographie Münchhausiana von E. Wackermann und löst das Rätsel, weshalb 1969 zwei Bibliographien erschienen sind, nachdem es jahrzehntelang keine gegeben hatte.

Entstehung der Münchhausen--Bibliographie, mit Lebenslauf und Publikationsverzeichnis von Wackermann
[Link zu Marginalien, Harrassowitz Verlag]

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6. Bernhard Wiebel. Thekla Gehrmann (1948 - 2002) Sachwalterin des realen Münchhausen.
Nachruf auf die Münchhausen-Forscherin und langjährige Leiterin des Münchhausen-Museums in Bodenwerder, in: Jahrbuch 2003 für den Landkreis Holzminden, Band 21, Holzminden, Jörg Mitzkat, 2002, S. 159 – 164
[Thekla Gehrmann pdf 108KB]

5. Bernhard Wiebel. Eine münchhausologische Sammlung.
In: Marginalien - Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, Wiesbaden, Otto Harrassowitz, Heft 3 (Oktober) /1999. S. 63 - 74, mit 2 Abbildungen
Der Aufsatz beschreibt die Münchhausologische Sammlung (heute: Münchhausen-Bibliothek), die Gegenstand und Instrument der Forschung ist. Sie umfasst Originalausgaben und Varianten des Münchhausen in vielen Sprachen und Medien, enthält auch Bücher und Dokumente, welche die Entstehungsgeschichte und Rezeption, die Autoren und das intellektuelle Milieu betreffen, Quellen zu den Erzählungen, Veröffentlichungen der beiden Autoren Raspe und Bürger.
[Eine münchhausologische Sammlung pdf 227KB]
[Link zu Marginalien, Harrassowitz Verlag]

4. Bernhard Wiebel. Münchhausen - Raspe - Bürger: ein phantastisches Triumvirat. Einblick in die Münchhausen-Szene und die Münchhausen-Forschung mit einem besonderen Blick auf R. E. Raspe.
In: Münchhausen - Vom Jägerlatein zum Weltbestseller. Herausgegeben vom Münchhausen-Museum Bodenwerder. Göttingen 1998. Arkana Verlag. S. 13 – 55
Der Aufsatz enthält u.a. Argumentate dafür, dass R.E. Raspe die ersten Illustrationen zum Münchhausen selber geschaffen hat und dass E.L. Riepenhausen, der Illustrator von Bürger, für seine Nachstiche der Bilder eine andere englische Ausgabe zur Vorlage hatte als Bürger für seine Übersetzung.
[Münchhausen - Raspe - Bürger: ein phantastisches Triumvirat pdf 1.14MB]

3. Bernhard Wiebel. Münchhausens Zopf und die Dialektik der Aufklärung.
In: Donnert, Erich, Hg. Europa in der Frühen Neuzeit. Wien, Köln, Weimar 1997. Böhlau Verlag. Band 3, S. 779 – 801
Der Aufsatz enthält eine Mikroanalyse der Erzählung, in der Münchhausen über einen Sumpf zu springen versucht, beim ersten Versuch in der Luft wendet, beim zweiten Sprung in den Morast gerät und sich offenbar selber daraus zu retten weiss. Die Untersuchung zeigt, dass der Ausgang des Abenteuers nicht so eindeutig ist, wie er zu sein scheint, und dass in der Uneindeutigkeit eine Aussage steckt: Der Beitrag stellt die These vor, dass die Episode auf den Philosophen I. Kant zurückgeht, auf seine berühmte Antwort zur Frage: Was ist Aufklärung? von 1784. Die Antwort, die implizit in dem Abenteuer Münchhausens enthalten ist, erscheint als ein Vorläufer dessen, was heute mit der Dialektik der Aufklärung bezeichnet wird.
[Münchhausens Zopf und die Dialektik der Aufklärung pdf 386 KB]

2. Bernhard Wiebel. Münchhausen - ein amoralisches Kinderbuch.
In: BW und Thekla Gehrmann. Münchhausen - ein amoralisches Kinderbuch. Untersuchung zu einem Bestseller und Bibliographie der deutschsprachigen Kinderbuchausgaben des Münchhausen. Zürich, 1996. Schweizerisches Jugendbuch-Institut Zürich, Arbeitsbericht 17, Ausstellungskatalog. S. 9 – 65 (Vergriffen)
Der Beitrag im Katalog zur Ausstellung schildert die Entwicklung des Münchhausen von der Satire zum Kinderbuch, stellt den Stand der Kinder- und Jugendbuchforschung zu diesem Bestseller dar und geht der Frage nach, weshalb zu ihm eine Forschungslücke besteht. Ausserdem behandelt der Beitrag, wie Herausgeber der Kinderausgaben mit der Lüge umgehen, wie sie in den Text eingreifen, ihn zensurieren und umschreiben. Anhand von 18 je zeittypischen Ausgaben zwischen 1786 und 1996, die alle kurz charakterisiert werden, ist die Entwicklung des Münchhausen zum und als Kinderbuch - auch im Bild - ablesbar. Der Katalog enthält die erste auf Autopsie beruhende Bibliographie der Kinder-/

Jugendausgaben, 350 Nummern. (Autorin: Thekla Gehrmann; Stand 1996).
[Münchhausen - ein amoralisches Kinderbuch pdf 517 KB]

1. Bernhard Wiebel. Münchhausens Kugelritt ins 20. Jahrhundert - ein Aufklärungsflug.
In: Kertscher, Hans-Joachim, Hg. G.A. Bürger und J.W.L. Gleim. Tübingen 1996. Niemeyer Verlag, S. 159 - 183
Der Aufsatz enthält eine Mikroanalyse der sprachlichen Gestaltung des Abenteuers des Barons, der auf einer Kanonenkugel reitet und auf eine entgegenkommende umsteigt. Der Artikel interpretiert die Episode als Mahnung an die Sterblichkeit (memento mori). Schliesslich weist die Arbeit nach, dass sich in der Beschreibung des Kugelritts von 1786 das Konzept der Echtzeit, wie es Paul Virilio für die heutige Zeit charakterisiert, abzeichnet. Überarbeitete Fassung des Vortrags am Symposion zu G.A. Bürger und J.W.L. Gleim, April 1994 in Halberstadt, veranstaltet von der Universität Halle a.d.S. und dem Gleimhaus Halberstadt.
[Münchhausens Kugelritt ins 20. Jahrhundert - ein Aufklärungsflug pdf 394 KB]

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Wissenschaftliche Vorträge zu Münchhausen-Themen

  • BW 1.000 Arten, auf der KAnonenkugel zu reiten. Vortrag und Filmvorführung im Sternenkeller Rüti/Zürich, 26.10.2007
  • Bernhard Wiebel. Baron von Münchhausen – das Märchen vom Lügenbaron. Die anspruchsvolle Aufgabe, eine literarische Figur zu sein. 13. Mai 2006, Vortrag und Filmvorführung in Bodenwerder. Veranstalter Freundeskreis des Münchhausen-Gutshofs, der Stadt Bodenwerder und des Münchhausen-Museums.
  • Bernhard Wiebel. Martin Distelis Illustrationen zu den Abenteuern des Freiherrn v. Münchhausen – Augenweide oder Agitation? 23.05.03, Vortrag im Kunstmuseum Olten, Generalversammlung des Vereins Freunde der Stiftung der Kunst des 19. Jahrhunderts, Olten/CH
    (Veröffentlichung in Vorbereitung)
  • Bernhard Wiebel. Münchhausen’s halbiertes Pferd und das entzweite Jahrhundert – eine Fallstudie. 10.01.1998, Vortrag am Symposion „Die Dichter des Münchhausen“, 9. bis 11. Januar 1998. Fachbereich Germanistik der Freien Universität Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preussischer Kulturbesitz.
    (Veröffentlichung verschoben)

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Wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Themen ohne Bezug zu Münchhausen

  • Bernhard Wiebel. Zensur und Realisierung der Ausstellung "Segantini - einverlorenes Paradies? / Segantini - un paradiso perduto?" - Kritische Kunstwissenschaft um 1975. In: Martin Papenbrock, Hrsg., Schwerpunkt: Kunstgeschichte nach 1968. Kunst und Politik, Jahrbuch der Guernica-Gesellschaft Band 12/2010. Göttingen, V & R unipress, S. 135 - 145
  • 1989 - Private Kulturförderung - Vom Tauschhandel zum Ausverkauf. In: Unsere Kunstdenkmäler, Hg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Nr. 40/1989, S. 283 - 291
  • 1981 - L’art pour l’or - Banken kaufen Kunst. In: archithese - Zeitschrift und Schriftenreihe für Architektur und Kunst. Verlag Arthur Niggli, Niederteufen. 1981. Nr. 2/1981. S. 44 - 50
  • 1980 - Max Kämpf. In: Max Kämpf. Ausstellungskatalog Städtische Galerie zum Strauhof Zürich und Kunstmuseum Olten. o.J. [1980], S. 11 - 19
  • 1979 - „Die Schweiz - Ferienland der Völker“ - aber nicht des Volkes. Zum Wandbild von Hans Erni an der Landesausstellung 1939. In: archithese - Zeitschrift und Schriftenreihe für Architektur und Kunst. Verlag Arthur Niggli, Niederteufen. 1979. Nr. 27/28
  • 1977 - BW mit Lucien Leitess, Irma Noseda. Martin Disteli - und fluchend steht das Volk vor seinen Bildern. Ausstellungskatalog Kunstmuseum Olten. Olten 1977 (Buchclub Ex Libris Zürich 1979; 3. AL 1981)
  • 1977 - BW, mit Irma Noseda. Segantini - ein verlorenes Paradies? Segantini - un paradiso perduto? Didaktische Ausstellung, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich. Katalog: Gewerkschaft Kultur Erziehung und Wissenschaft GKEW, Zürich. 1977
  • 1975 - BW, Die menschliche Stimme kostet nichts“ - Zürcher Denkmäler - neu enthüllt (2) [Denkmal von Hans Georg Nägeli]. In: Tages Anzeiger Magazin, Zürich, Nr. 10, 8. März 1975, S. 36 - 39
  • 1974 - BW, Die Darstellung von Schweizer Landschaft in illustrierten Kinderbüchern von 1800 bis 1973. In: Schweiz im Bild - Bild der Schweiz? Landschaften von 1800 bis heute. Ausstellungskatalog, Kunstgeschichtliches Seminar der Universität Zürich. Aarau, Lausanne, Lugano, Zürich 1974, S. 1 - 6
  • 1974 - BW, mit Ursula Knobel, Ursula Somaini, Margrit Wechsler. Kind und Kreativität - Aktionen im Kunsthaus Zürich 1972. Dokumentation über Kinderaktionen im Kunsthaus Zürich. Zürich 1972

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